Als direkter Draht zwischen dem Vogtland und Berlin unterwegs

Kommunales

Im Gespräch mit dem Oberbürgermeister von Auerbach, Manfred Deckert und Silvia Wenzel, Vorsitzende der Auerbacher SPD.

Bundestagskandidat Benjamin Zabel führt Bürgermeistergespräche

Benjamin Zabel (25) ist der wohl jüngste Bundestagskandidat, den das Vogtland je hatte. Der Sozialdemokrat reiste in den vergangenen Wochen von Bürgermeister zu Bürgermeister. Bei seinen Gesprächen vor Ort erfährt er von den Sorgen und Nöten, welche die jeweiligen Kommunen plagen.

Er hätte es sich leicht machen können. Die Augen davor verschließen, wie schwer es mancher Kommunalpolitiker in den Städten und Gemeinden des Vogtlandes hat. Doch Benjamin Zabel will es wissen: Wie geht es den Leuten? Den Bürgern, die er ab 22. September im Berliner Bundestag vertreten möchte. Und was bewegt deren Bürgermeister? Er fragte zum Beispiel Thomas Hennig in Klingenthal, Andreas Jacob in Markneukirchen und Manfred Deckert in Auerbach, wie sie sich auf den demografischen Wandel vorbereiten. Von Daniela Hommel-Kreißl in Pöhl, Volkmar Trapp in Bergen und Rico Schmidt in Adorf gilt es zu erfahren, welche Eigenmittel sich im Gemeindesäckel befinden. Von 41 angeschriebenen Bürgermeistern vereinbarten knapp die Hälfte der vogtländischen Bürgermeister einen Vor-Ort-Termin mit ihm.

„Bei meinen Gesprächen in allen Teilen der Region habe ich Achtung vor meiner Arbeit und Anerkennung aufgrund meiner Kandidatur erfahren“, so Zabel. Man habe vielleicht, so erklärt es sich der junge Mann, gespürt, dass er sich wirklich für die Probleme interessiere. Woher er weiß, was kommunalpolitisch von Belang ist? Ganz einfach, Zabel ist selbst im Plauener Stadtrat und als sachkundiger Einwohner im Kreistag aktiv. Seiner Meinung nach brennen den Vogtländern Themen wie Mindestlohn und bessere Bildungschancen auf den Nägeln.

„In den Gesprächen mit den Bürgermeistern ging es vor allem um die finanzielle Situation unserer Gemeinden. Die Voraussetzungen sind im Vogtland sehr unterschiedlich, doch ohne innovative Förderprogramme aus Berlin, werden sie Herausforderungen wie die Schaffung von ausreichend Pflegeplätzen durch die Überalterung oder den Erhalt der öffentlichen Infrastruktur nicht umsetzen können. Ich konnte auch schon mögliche Ideen, wie eine dringende Pflegereform oder zusätzliche Investitionen in unser Straßennetz vorstellen. Wichtiger war mir jedoch, für die anstehende Arbeit in Berlin konkrete Anregungen mitzunehmen und die kamen zahlreich, dafür bin ich sehr dankbar“ so der Bundestagskandidat.

Nach den Dialogen, die unter anderem auch in Bad Elster, Ellefeld und Weischlitz stattfanden, stehen Anfang August noch weitere Termine im dicken Kalender von Zabel.

„Uns geht es ja um die Menschen, um ihr Wohlergehen, um die Sache und nicht um Parteienklüngelei“, stellt er fest. „Sie sind so interessiert, und Sie wissen, wovon Sie sprechen!“ Solche Reaktionen erfuhr der junge Kandidat bei seinen konstruktiven „Bürgermeister-Gesprächen“, die auf Augenhöhe stattfanden, öfters. Und es freut ihn, dass eine gute Grundlage geschaffen wurde, um gemeinsam mit den Stadt- und Gemeindeoberhäuptern etwas für die Region zu bewegen.

 
 

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