Kostenfreie Kinderbetreuung statt „Herdprämie“

Bundespolitik

Zabel: „Das Betreuungsgeld ist eine familienpolitische Fehlinvestition“

PLAUEN - Ab heute kann man auch im Vogtland den Antrag auf Betreuungsgeld einreichen. Die Antragslage in den sächsischen Kommunen hat bereits gezeigt, dass das Betreuungsgeld ein Flop ist. In Zwickau sind es gerade einmal zehn Anträge, im bevölkerungsreichsten Landkreis Erzgebirge nur sieben.

Der vogtländische Bundestagskandidat Benjamin Zabel informierte heute in Auerbach bei einer KiTa-Tour vor mehreren Auerbacher Kindertageseinrichtungen zu den Plänen der SPD, das Betreuungsgeld abzuschaffen und dafür gute und kostenfreie Kita-Plätze zu schaffen: „Unsere Forderung fand breite Zustimmung. Das Betreuungsgeld ist eine familienpolitische Fehlinvestition. Zwei Milliarden Euro gibt der Bund dafür aus, dass Kinder von frühkindlicher Bildung ferngehalten werden. Dieses Geld wird viel dringender in den Kommunen benötigt, in denen die angestrebte Betreuungsquote von 35 Prozent noch nicht erreicht ist.“

Die SPD wird das Betreuungsgeld umgehend abschaffen und die frei werdenden Mittel als erhöhte Betriebskostenbeteiligung des Bundes den Ländern und Kommunen zur Verfügung stellen. Der qualitative Ausbau der Einrichtung durch mehr und besser ausgebildeten Erzieher/ innen steht hierbei klar im Mittelpunkt.

„Die Kita-Pauschale ist in Sachsen seit 2005 nicht mehr erhöht worden. Der Bedarf werde mittlerweile auf 2400 Euro pro Kind beziffert. Gezahlt werden aber nur 1800 Euro vom Freistaat. Sachsen hat den bundesweit schlechtesten Betreuungsschlüssel, in der Krippe liegt dieser bei 1:6, im Kindergarten sogar bei 1:13. Das darf so nicht bleiben.“ so Zabel.

Benjamin Zabel ist selbst Vater einer einjährigen Tochter. „Ich bin froh, dass meine Tochter in die Krippe geht. Sie ist dort gerne und für uns schafft es die Möglichkeit, dass meine Partnerin und ich arbeiten können. Mir ist es wichtig, dass sie dort gut betreut wird, dass sie Kontakt zu andern Kindern hat und so lernt in einem  sozialen Umfeld zu leben.“

 

 
 

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