Wirtschaft konkret fördern statt PR-Messebesuche

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Zabel fordert wirtschaftspolitische Leistungsbilanz von MdB Hochbaum

Zuletzt äußerte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Robert Hochbaum zu seinem Besuch auf der diesjährigen Musikmesse in Frankfurt am Main. Die Kreativbranche, zu der der Musikinstrumentenbau zweifelslos zu zählen ist, wird immer wichtiger für den Erfolg unserer Wirtschaft. Allerdings ist besonders der drohende Fachkräftemangel ein Risiko für die Kontinuität des vogtländischen Musikinstrumentenbau. Dazu erklärt der SPD-Bundestagskandidat Benjamin Zabel:

„Es steht außer Frage, dass die vogtländische Musikinstrumentenhersteller für ihre gute und traditionsreiche Arbeit gewürdigt werden müssen, aber ich frage mich schon, ob es Aufgabe eines Bundestagsabgeordneten ist, Messen zu besuchen und der Presse Live-Anfragen des Besuches anzubieten. Herr Hochbaum ist vielleicht ein guter Botschafter in Sachen Musikinstrumentenbau, aber unsere Wirtschaft braucht endlich bessere politische Rahmenbedingungen, um Wachstum und Beschäftigung zu schaffen. Insbesondere die Kultur- und Kreativwirtschaft in unserer Region hat enorme Potenziale. Diese zu erkennen und zu fördern ist unter der schwarz-gelben Landes- und Bundesregierung kaum noch möglich, unter anderem weil der jährliche sächsische Kulturwirtschaftsbericht seit dem Regierungswechsel 2009 nicht mehr erstellt wird. Auch die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung von CDU/CSU und FDP versprochene Initiative zur Kultur- und Kreativwirtschaftlässt bis heute auf sich warten.

Ich fordere Robert Hochbaum auf, eine Bilanz seiner politischen Aktivitäten für die vogtländische Kultur- und Kreativwirtschaft vorzulegen.

Ich möchte als Bundestagsabgeordneter den Innovationsbegriff in den Förderprogramm der Wirtschafts- und Infrastrukturförderung für die Kreativwirtschaft öffnen sowie Beratung und Qualifizierung an die Bedürfnisse anpassen. Dazu will ich in den kommenden Wochen auch zahlreiche Gespräche mit Unternehmen und Verbänden führen.“

 

 
 

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